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Apotheker können Auskunft darüber geben, zu welcher Zeit ein Medikament eingenommen werden sollte.
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Symbolbild

Ist es nicht egal, wann ich ein Medikament einnehme? Irrtum! Für die Wirkung kommt es oft auf den richtigen Zeitpunkt an.

Ob ein Medikament wirkt oder nicht, hängt von vielen Faktoren ab: Ein Punkt ist der pH-Wert des Magens, das heißt, ob der Magensaft gerade mehr oder weniger sauer ist. Der pH-Wert wird durch Nahrung beeinflusst. Essen verzögert auch die Magenpassage des Medikaments, was ebenfalls die Wirksamkeit beeinträchtigen kann. Und schließlich wirken sich manche Nahrungsbestandteile auf die Aufnahme von Wirkstoffen ins Blut aus.

Vor, während, nachher

Das bedeuten die Angaben auf dem Beipackzettel:
Vor dem Essen = 60 bis 30 Minuten vor der Mahlzeit
Während dem Essen = innerhalb fünf Minuten nach der Mahlzeit
Nach dem Essen = 30 bis 60 Minuten nach der Mahlzeit
Nüchtern = 1 Stunde vor oder 2 Stunden nach der Mahlzeit
Unabhängig von einer Mahlzeit = zu keinem festen Zeitpunkt

Milch beeinflusst Antibiotika

Bei einigen Antibiotika ist ein Abstand von mindestens zwei Stunden zur letzten Mahlzeit nötig. Vor allem, wenn es sich um Milch oder Milchprodukte handelt. Antibiotika können nit dem in der Milch enthaltenen Kalzium Verbindungen eingehen und die Wirkung aufheben. Auch bei Eisen und Magnesium ist das möglich.

Pillen auch ohne Beschwerden

Bluthochdruck verursacht keine Schmerzen. Trotzdem ist es wichtig, die Tabletten dagegen dauerhaft einzunehmen. Auch Antibiotika müssen über akute Beschwerden hinaus eingenommen werden. Sonst entstehen Resistenzen. Die Krankheitserreger werden unempfindlich und die Mittel wirken nicht mehr. Damit alle Bakterien abgetötet werden, ist bei der Einnahme ein festes zeitliches Intervall nötig. Ein Tipp: Damit es leichter fällt, die Tabletten zur richtigen Zeit einzunehmen, bieten wir Ihnen in Ihrer Apotheke Pillenboxen mit täglicher oder wöchentlicher Sortierung. Wir helfen Ihnen dabei gerne.

Am besten mit Wasser

Zum Runterspülen von Arzneien eignet sich am besten Leitungswasser. Milch, Tee oder Fruchtsäfte – vor allem Grapefruitsaft – können die Wirkung beeinflussen.

Peter Hiebel,

Ihr Apotheker

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Abgabe in haushaltsüblichen Mengen, solange der Vorrat reicht. Für Druck- und Satzfehler keine Haftung.
1) Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
2) Angabe nach der deutschen Arzneimitteltaxe Apothekenerstattungspreis (AEP). Der AEP ist keine unverbindliche Preisempfehlung der Hersteller. Der AEP ist ein von den Apotheken in Ansatz gebrachter Preis für rezeptfreie Arzneimittel. Er entspricht in der Höhe dem für Apotheken verbindlichen Abgabepreis, zu dem eine Apotheke in bestimmten Fällen (z.B. bei Kindern unter 12 Jahren) das Produkt mit der gesetzlichen Krankenversicherung abrechnet. Der AEP ist der allgemeine Erstattungspreis im Falle einer Kostenübernahme durch die gesetzlichen Krankenkassen, vor Abzug eines Zwangsrabattes (zur Zeit 5%) nach §130 Abs. 1 SGB V.
3) Unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers (UVP).

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