Öffnungszeiten heute:
Telefon: 089 95723717
Wenn Männer unter häufigem Harndrang leiden, liegt oft eine Erkrankung der Prostata vor.
iStockphoto/Ryan J Lane
Symbolbild

Häufiger Harndrang ist typisch, wenn die Prostata vergrößert ist. Was Mann jetzt beachten sollte und welche Heilpflanzen helfen.

Normalerweise ist sie gerade mal so groß wie eine Kastanie und arbeitet ganz unbemerkt. Die Rede ist von der Prostata. Die kleine Drüse stellt eine Flüssigkeit her, mit der Spermien zum Ei gelangen und sie beweglich machen. Etwa ab dem 30. Lebensjahr vergrößert sich die Prostata durch hormonelle Veränderungen. Später kann sich dann auf Blase und Harnröhre drücken. Das macht sich bei vielen Männern ab etwa 50 Jahren bemerkbar.

Gutartige Vergrößerung

Wenn sich die Prostata vergrößert, spricht man von gutartiger Prostatavergrößerung (Benigner Prostatahyperplasie – BPH). Treten dadurch Beschwerden auf, ist vom gutartigen Prostatasyndrom (BPS) die Rede. Dann wird der Harndrang stärker und häufiger, vor allem in der Nacht, das Wasserlassen dauert länger, manchmal tropft Urin nach und es besteht das Gefühl, die Blase ist nicht richtig entleert. Die Beschwerden können mit Medikamenten oder operativ behandelt werden.

Mit dem Arzt sprechen

Auch wenn viele Männer den Gang zum Arzt scheuen, sollten Probleme beim Wasserlassen mit ihm besprochen werden. In der Regel ist eine vergrößerte Prostata ungefährlich. Doch bösartige Veränderungen sollten frühzeitig ausgeschlossen werden. In manchen Fällen kommt es zu Entzündungen und es kann sich Urin stauen, der für die Nieren zur Gefahr wird.

Bei Beschwerden handeln

Die Behandlung der gutartig vergrößerten Prostata hängt vor allem davon ab, wie belastend die Beschwerden sind und ob bereits Komplikationen wie Harnwegsentzündungen aufgetreten sind. In jedem Fall wird einmal jährlich eine Kontrolluntersuchung beim Arzt empfohlen.

Gegen leichte Beschwerden gibt es pflanzliche Arzneimittel rezeptfrei in Ihrer Apotheke, zum Beispiel mit Extrakten aus Sägepalme-Früchten und Brennessel-Wurzeln. Sie sollen Hormone hemmen, die das Prostatawachstum anregen und das Gewebe entspannen. Auch Kürbissamen werden bei leichten Beschwerden und vorbeugend eingesetzt. Etwa zehn Gramm Kürbiskerne täglich werden empfohlen. Zudem gibt es Fertigpräparate mit Kürbissamen-Extrakt.
Medikamente gegen Prostatabeschwerden enthalten zum Beispiel den Wirkstoff Tamsulosin, der die Prostata- und Blasenmuskulatur entspannt und so das Wasserlassen erleichtert.
Es gibt verschiedene Operationstechniken, um Prostatagewebe zu entfernen. Eine Operation kommt bei starken Beschwerden und häufigen Infektionen infrage. Als Nebenwirkung kann es zu Störungen beim Samenerguss kommen. Eine Inkontinenz oder Erektionsstörungen sind dagegen selten.
Zwischen Prostatakrebs und einer gutartigen Vergrößerung der Drüse besteht kein direkter Zusammenhang. Jedoch können sie gleichzeitig oder aufeinander folgend auftreten. Um Prostatakrebs frühzeitig zu erkennen und erfolgreich zu behandeln, ist für Männer ab dem 45. Lebensjahr die jährliche Vorsorgeuntersuchung wichtig.

Besser im Sitzen

Eine Studie zeigt, dass sich die Blase bei vergrößerter Prostata im Sitzen besser und schneller entleert. Offenbar entspannt sich die Muskulatur im Becken im Sitzen besser als im Stehen.

Peter Hiebel,

Ihr Apotheker

Aktions-Angebote

Aktuell gibt es keine Angebote.


Abgabe in haushaltsüblichen Mengen, solange der Vorrat reicht. Für Druck- und Satzfehler keine Haftung.
1) Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
2) Angabe nach der deutschen Arzneimitteltaxe Apothekenerstattungspreis (AEP). Der AEP ist keine unverbindliche Preisempfehlung der Hersteller. Der AEP ist ein von den Apotheken in Ansatz gebrachter Preis für rezeptfreie Arzneimittel. Er entspricht in der Höhe dem für Apotheken verbindlichen Abgabepreis, zu dem eine Apotheke in bestimmten Fällen (z.B. bei Kindern unter 12 Jahren) das Produkt mit der gesetzlichen Krankenversicherung abrechnet. Der AEP ist der allgemeine Erstattungspreis im Falle einer Kostenübernahme durch die gesetzlichen Krankenkassen, vor Abzug eines Zwangsrabattes (zur Zeit 5%) nach §130 Abs. 1 SGB V.
3) Unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers (UVP).

Der Artikel hat Ihnen gefallen?

Dann teilen Sie ihn doch mit anderen.

Das könnte Sie auch interessieren

Apotheke im Marktkauf

Kontakt

Tel.: 089 95723717

Fax: 089 95723640


E-Mail: service@marktkaufapotheke.de

Internet: http://www.marktkaufapotheke.de/

Apotheke im Marktkauf

Feringastraße 16

85774 Unterföhring

Abgabe in haushaltsüblichen Mengen, solange der Vorrat reicht. Für Druck- und Satzfehler keine Haftung.
1) Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
2) Angabe nach der deutschen Arzneimitteltaxe Apothekenerstattungspreis (AEP). Der AEP ist keine unverbindliche Preisempfehlung der Hersteller. Der AEP ist ein von den Apotheken in Ansatz gebrachter Preis für rezeptfreie Arzneimittel. Er entspricht in der Höhe dem für Apotheken verbindlichen Abgabepreis, zu dem eine Apotheke in bestimmten Fällen (z.B. bei Kindern unter 12 Jahren) das Produkt mit der gesetzlichen Krankenversicherung abrechnet. Der AEP ist der allgemeine Erstattungspreis im Falle einer Kostenübernahme durch die gesetzlichen Krankenkassen, vor Abzug eines Zwangsrabattes (zur Zeit 5%) nach §130 Abs. 1 SGB V.
3) Unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers (UVP).