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Die Verspannung im Nacken massiert sich ein junger Mann, der auf einem Bürostuhl sitzt, einfach weg
Getty Images/Maskot
Symbolbild

Bei einer Nackenverspannung knirscht und schmerzt es. Dann braucht man Bewegung statt Schonung, Gewürze und viel Wärme.

Völlig verspannt? Zu lange am Computer gesessen oder sich zu wenig bewegt? Auch ungewohnte körperliche Belastungen – zum Beispiel Schreibtischarbeit oder Schneeschippen – verursachen häufig eine schmerzhafte Verspannung im Nacken. Und Stress oder Zugluft verstärken das Problem oft noch.

3 x pro Woche Gymnastik

Wer glaubt, durch Ruhe die Verspannungen im Nacken loszuwerden, der irrt. Denn Schonhaltungen sind Gift für verkrampfte Muskeln. Besser ist eine Mischung aus Bewegung und Entspannung, zum Beispiel muskelstärkende Gymnastik, am besten zwei- bis dreimal wöchentlich. Wirkungsvoll sind auch Radfahren und Schwimmen. Und (Nordic) Walking hilft besonders gut die Beweglichkeit der Wirbelsäule zu verbessern. Das Gleiche gilt für Yoga, das zudem Stress abbaut, einem wichtigen Risikofaktor für Verspannungen.

Eine Frage der Haltung

Um einer Nackenverspannung vorzubeugen, ist rückenfreundliches Verhalten im Alltag entscheidend. Das heißt: am Schreibtisch öfter mal die Sitzposition verändern und sich zwischendurch ausgiebig recken und strecken. Gut ist es, regelmäßig kurz aufzustehen – zum Beispiel beim Telefonieren – und ein paar Schritte umherzugehen. Der Arbeitsplatz (Stuhl, Schreibtisch, Tastatur) sollte möglichst ergonomisch eingerichtet sein.

Auch bei der Arbeit gibt es viele Möglichkeiten, sich mehr zu bewegen: Beispielsweise lieber die Treppe statt den Fahrstuhl nehmen und in der Mittagspause eine Runde um den Block gehen.

3 x mehr Bewegung

Das hilft bei Verspannung am Schreibtisch:

1. Das dehnt den Rücken und löst Blockaden:
Vor einen Stuhl stellen, die Knie sind leicht gebeugt. Die Hände auf die Stuhlfläche legen und einen Katzenbuckel machen. Der Kopf hängt locker zwischen den Schultern.

2. Das kräftigt Schulter und Nacken:
Mit geradem Rücken auf dem Stuhl leicht nach vorne beugen. Die Oberarme zeigen parallel zum Boden, die Unterarme im rechten Winkel nach oben. Arme langsam vor- und zurückschieben. Die Schultern nicht hochziehen.

3. Gegen Verspannungen der Halsmuskulatur:
Aufrecht hinsetzen. Arme nach unten strecken, Handflächen zeigen nach außen. Kopf zur Seite lehnen und den entgegengesetzten Arm nach unten schieben. 20 Sekunden halten. Die Seite wechseln.

Hausmittel bei Nackenverspannung

Die altbewährte Wärmflasche, aber auch Körnerkissen können Verspannungen lindern. Ob mit Dinkel-, Roggen-, Weizenkörnern oder Kirschkernen, sie alle speichern Wärme, die tief in das Gewebe eindringt. Das Kissen wird ein bis zwei Minuten bei maximal 600 Watt in der Mikrowelle erwärmt, 20 Minuten auf die betreffende Verspannung aufgelegt und bei Bedarf wiederholt.

Auch ein warmes Bad mit Zusätzen wie Lavendel oder Rosmarin fördert die Durchblutung. Und eine klassische Massage kann Linderung bringen. Aber besonders wirkungsvoll ist die Kombination aus Massage und Sauna.

Gewürz und Wärme entspannen

Sind die Beschwerden erst mal da, wirkt direkte Wärme lindernd. Wärmepflaster aus der Apotheke mit dem Paprika-Wirkstoff Capsaicin verstärken die Durchblutung an der richtigen Stelle. Wichtig: Pflaster nur auf unverletzte Haut kleben und nach maximal zwölf Stunden entfernen.

Wärmepflaster

Für empfindliche Haut gibt es schonende Wärmeauflagen aus weichem, hautfreundlichem Gewebe. Sie bestehen aus Schichten, zwischen denen sich eine Mixtur aus Eisenpulver, Aktivkohle, Kochsalz und Wasser befinden. Wenn diese Mischung mit Luft in Verbindung kommt, wird Wärme frei.

Peter Hiebel,

Ihr Apotheker

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