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Kinderwunsch: Zwei Babyfüßchen in Großaufnahme.
iStockphoto/Liudmila Fadzeyeva
Symbolbild

Zeit für ein Baby? Manchmal klappt es nicht gleich mit dem Kinderwunsch. Doch es gibt Möglichkeiten nachzuhelfen.

Bei vielen Paaren entsteht der Kinderwunsch erst, wenn die Zeit der größten Fruchtbarkeit – Anfang bis Mitte 20 – bereits vorbei ist. Doch ab dem 30. Lebensjahr wird es für Frauen schwerer, schwanger zu werden. Auch bei Männern nimmt die Fruchtbarkeit mit zunehmendem Alter ab. Daher ist es nicht ungewöhnlich, wenn es etwa ein halbes Jahr dauert, bis ein Ei befruchtet wird. Lässt die Schwangerschaft länger auf sich warten, ist es Zeit, beim Frauenarzt Rat zu suchen.

Fruchtbare Tage bestimmen

Nach dem Eisprung haben die Spermien 24 Stunden Zeit, das Ei zu befruchten. Am besten stehen deshalb die Chancen, sich den Kinderwunsch zu erfüllen, am Tag des Eisprungs und an den beiden Tagen davor. Bei den meisten Frauen dauert der Menstruationszyklus 28 Tage. Der Eisprung findet gewöhnlich in der Mitte statt, also etwa am 14. Tag. Bei manchen Frauen ist der Zyklus kürzer, bei anderen länger. Damit verändert sich auch der Tag des Eisprungs.

Natürliche Zeichen

Frauen, die ihren Körper beobachten, werden bestimmte Veränderungen wahrnehmen, die auf die fruchtbaren Tage hinweisen. So ändert der Schleim im Gebärmutterhals (Zervixschleim) seine Beschaffenheit und wird flüssiger, sodass die Spermien leichter hindurchgelangen. Kurz nach dem Eisprung steigt zudem die Körpertemperatur etwas an. Dieser Anstieg lässt sich feststellen, wenn während des Zyklus die Temperatur regelmäßig gemessen wird.

Test zeigt Eisprung

Ein Ovulationstest (Ovulation = Eisprung) kann helfen, dass der Kinderwunsch bald in Erfüllung geht. Damit lassen sich die fruchtbaren Tage bestimmen. Für die Messung wird ein Teststreifen in den Urin gehalten, um das Hormon LH (Luteinisierendes Hormon) zu messen. Die Menge von LH im Urin steigt etwa zwei Tage vor dem Eisprung an und zeigt so die Tage mit der höchsten Fruchtbarkeit. Anhand der Zykluslänge lässt sich abschätzen, ab wann mit den LH-Tests im Urin begonnen werden kann. Diese Methode ist auch ohne große Übung leicht durchzuführen.

Vor der Schwangerschaft

Frauen können einiges tun, um sich auf eine gesunde Schwangerschaft vorzubereiten. So sollten sie Stress, starke körperliche Belastungen und intensiven Sport meiden. Außerdem ist es sinnvoll, noch alle wichtigen Impfungen aufzufrischen. Röteln in der Schwangerschaft können zu Fehlbildungen beim Ungeborenen führen. In Ihrer Apotheke beraten wir Sie dazu gerne.

Folsäure und Jod

Spätestens einen Monat vor der geplanten Schwangerschaft sollten Frauen beginnen, ein Präparat mit Folsäure einzunehmen. Ein Mangel in der frühen Schwangerschaft kann zum Neuralrohrdefekt, einer schweren Missbildung, führen. Auch die Einnahme von Jod ist sinnvoll, da der Bedarf deutlich steigt. Ein Mangel erhöht das Risiko für Fehlgeburten und Fehlbildungen. Bei einer Schilddrüsenerkrankung sollte mit dem behandelnden Arzt über eine mögliche Jodgabe gesprochen werden.

Alle wichtigen Vitamine

In Ihrer Apotheke erhalten Sie Tabletten mit Schwangerschaftsvitaminen. Das sind Kombinationspräparate, die neben Folsäure auch Vitamine und Mineralstoffe enthalten, die zu einer normalen Fruchtbarkeit beitragen, das Immunsystem unterstützen und Müdigkeit verringern können.

Fruchtbarer Klapperstorchtee

Heilpflanzen stabilisieren den Zyklus und fördern den Eisprung und den Aufbau der Gebärmutterschleimhaut. Sie sind in „Klapperstorchtees“ enthalten: Frauenmantelkraut, Rosmarinblätter, Schafgarbenkraut, Lemongras, Himbeerblätter, Zitronenverbene und Basilikum. Frauen mit Kinderwunsch sollten täglich zwei Tassen Tee trinken.

Peter Hiebel,

Ihr Apotheker

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