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Notdienst: Eine Apothekerin öffnet das Notfenster in der Apotheke
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Symbolbild

Ob am Wochenende, mitten in der Nacht oder an Feiertagen wie Weihnachten: Jede Nacht und jedes Wochenende steht ein Heer von rund 1.300 Apothekern in Deutschland für den Notdienst bereit, um im Krankheitsfall notwendige Medikamente abzugeben und Beratungsgespräche zu führen.  

Notfall? Hier finden Sie Ihre aktuellen Notdienst-Apotheken

Sonntagnachmittag: Ihre Frau ist übers Wochenende auf eine betriebliche Fortbildung gefahren. Eigentlich wollten Sie mit ihrer kleinen Tochter in den Zoo, aber die 6-jährige Marie klagt über Unwohlsein und Abgeschlagenheit. Sie hat hohes Fieber. In der Hausapotheke finden Sie alle möglichen Medikamente – aber ausgerechnet ein fiebersenkendes Mittel für Kinder fehlt. Was tun? Sie googeln im Netz den nächstgelegenen Apotheken-Notdienst und besorgen sich das erforderliche Arzneimittel. 

20.000 Menschen kommen jede Nacht

Insgesamt sind es ungefähr 20.000 Menschen pro Nacht, die den Apotheken-Notdienst in Anspruch nehmen. Etwa die Hälfte von ihnen kommt direkt in die Apotheke, die andere Hälfte war zuvor in einer ärztlichen Notaufnahme. Dass dieses unverzichtbare Dienstleistungsangebot der deutschen Apotheker zuverlässig funktioniert, dafür sind die Apothekenkammern verantwortlich. In der Regel nutzen sie eine spezielle Software, um die Notdienste entsprechend der Bevölkerungsdichte, der Siedlungsstruktur und der Apothekendichte möglichst gerecht zu verteilen. Klar ist aber auch, dass Apotheken in der Stadt aufgrund ihrer großen Anzahl deutlich weniger Notdienste übernehmen müssen als Apotheken auf dem Land. 

Notdienst leisten nur Apotheken vor Ort

Tatsache ist, dass ausschließlich Apotheker vor Ort Notdienste übernehmen. Sowohl deutsche als auch ausländische Versandapotheken beteiligen sich nicht an dieser gesundheitlichen Dienstleistung. Immer mehr Apotheken vor Ort mussten in den letzten Jahren schließen, Notdienstkreise wurden zusammengelegt. Dies bedeutet, dass der Anfahrtsweg in manchen Notdienstkreisen deutlich länger wurde. Übrigens: Die Vergütung für den Apotheken-Notdienst ist gering. Doch für Apotheker als Heilberufler ist dieser besondere Notdienst-Service selbstverständlich.

6 Fakten zum Apotheken-Notdienst

  1. Etwa jeder 4. Deutsche hat in den letzten fünf Jahren mindestens einmal eine Notdienst-Apotheke aufgesucht.
  2. Insgesamt geben die Apotheken im Notdienst mehr als 7 Millionen Arzneimittel pro Jahr an ihre Patienten ab. 
  3. Besonders für Familien ist der Apotheken-Notdienst wichtig. Etwa bei jedem 3. Besuch werden Arzneimittel für Kinder benötigt.
  4. Rund 1.300 Apothekern stehen in Deutschland jede Nacht für den Notdienst bereit.
  5. Etwa 20.000 Menschen pro Nacht nehmen den Apotheken-Notdienst in Anspruch.
  6. Die Notdienst-Gebühr beträgt 2,50 Euro und ist einmal pro Notdienst-Besuch zu entrichten – unabhängig von der Anzahl der Rezepte und der Anzahl der Arzneimittel. Kreuzt der Arzt auf dem Rezept „noctu“ an, wird die Gebühr von der Krankenkasse übernommen.

Peter Hiebel,

Ihr Apotheker

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2) Angabe nach der deutschen Arzneimitteltaxe Apothekenerstattungspreis (AEP). Der AEP ist keine unverbindliche Preisempfehlung der Hersteller. Der AEP ist ein von den Apotheken in Ansatz gebrachter Preis für rezeptfreie Arzneimittel. Er entspricht in der Höhe dem für Apotheken verbindlichen Abgabepreis, zu dem eine Apotheke in bestimmten Fällen (z.B. bei Kindern unter 12 Jahren) das Produkt mit der gesetzlichen Krankenversicherung abrechnet. Der AEP ist der allgemeine Erstattungspreis im Falle einer Kostenübernahme durch die gesetzlichen Krankenkassen, vor Abzug eines Zwangsrabattes (zur Zeit 5%) nach §130 Abs. 1 SGB V.
3) Unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers (UVP).

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